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Allemantheia

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Im Herzen von Shara erhebt sich eine elegante, majestätische Stadt aus Licht. Umgeben von einer unwirtlichen Landschaft wirkt Allemantheia mit seinen hohen Türmen, beeindruckenden Wasserskulpturen und steilen Straßen nicht wie eine Heimat, sondern wie ein Monument unabhängigen Denkens.

Dies ist die Stadt der Elfen, Mittelpunkt der Kultur und Identität ihres Volkes. Kurz nach ihrem Eintreffen in Shara errichtet, spiegelt sie viel von ihren Bewohnern wieder. Unnahbar, mysteriös und geheimnisvoll erscheint sie Besuchern, die oft stundenlang ein Bauwerk anstarren, nur um plötzlich festzustellen, dass die Statue, die sie sich ansehen, eigentlich ein Hauseingang ist.

Der Aufbau der Stadt folgt einer Logik – Elfenlogik. Sie wurde sorgsam errichtet und über Jahrhunderte perfektioniert. Fußgänger strömen durch tiefe Steinschluchten, die den großen See überbrücken und alle für Besucher wichtigen Dinge verbinden. Doch das ist nur die Oberfläche von Allemantheias Wundern. Hinter den hohen Mauern befindet sich die wahre Heimat der Elfen, verborgen vor den Blicken derjenigen, die nicht das Glück hatten, in dieses Volk hineingeboren zu werden. Man kann nur raten, welche Geheimnisse sie zu einer solchen Abschottung treiben. Doch selbst wenn keine Elfen zu sehen sind, gehört die Stadt eindeutig ihnen.

 

Geschichte

Die Elfen, oder “Hochelfen”, wie ihre gegenwärtige Philosophie sie nennt, haben eine Geschichte, die weit zurückreicht und gleichzeitig nicht viel älter ist als die Stadt, die sie bewohnen. Als die Götter Krieg gegeneinander führten, schlugen sich die Elfen auf keine Seite. Ihr eigener göttlicher Schutzherr, Karas, war seit Generationen verschwunden. Ihre Verbündeten, die Riesen und die Popori, waren bereits mehr als genug in den Krieg verwickelt und als der Konflikt eskalierte, wurde das Leben auf Arun beinahe ausgelöscht.

Das Reich der Riesen lag in Trümmern und ihre früheren Sklaven, die Amani, fochten einen Todeskampf mit den neu geschaffenen Orcanern und Kobolden – genug Gründe für jeden anderen, das Kriegsgebiet zu verlassen, jedoch nicht für die Elfen. Sie hatten ihren Wald für tausende Jahre sicher und unabhängig gehalten. Etwas viel Furchtbareres war nötig, um sie in ihr Exil zu treiben – die völlige Zerstörung ihrer Lebensweise.

Als der Gott Sikander seinen Neffen Nerezza durch ihr Land jagte, starben tausende Elfen durch die in diesem Kampf freigesetzten Energien. Dennoch überlebten die Elfen. Der Krieg aber hatte ihren größten Schatz beschädigt: die Blume des Lebens. Sie galt als das wichtigste Symbol für die Magie der Elfen und ihrer Hingabe für den Gott Karas. Doch durch den entstandenen Schaden begann sie, ihre Umgebung zu verderben und verwandelte so den Elfenwald in eine leblose Einöde.

Viele Magier gaben ihr Leben, um ein Gerät zu schaffen, das in der Lage wäre, die Unmengen an Energie umzuleiten und zu nutzen. Trotz aller Mühen konnte die Zerstörung des Elfenwaldes durch die Blume dennoch nicht aufgehalten werden. Die Diskussionen darüber, wie es weitergehen sollte, spalteten die politisch ohnehin schon verstrittenen Elfen noch weiter. Eine Seite (unter Führung des Erzmagiers Cerion) war der Ansicht, dass sie mit der Blume des Lebens (jetzt "der Kern" genannt) auch ihre kulturelle und spirituelle Identität aufgeben würden. Ihre Gegner glaubten, die Energien der Blume sollten mit der Zeit zurück in die Welt gelassen werden, um der Gefahr, die sie für alles Leben darstellte, ein Ende zu setzen. Dafür waren sie bereit, einen Großteil der magischen Kräfte der Elfen zu opfern. In einem Punkt waren sich beide Gruppen einig: Die Götter waren für ihr Problem verantwortlich und kein Gott konnte es lösen. Als letzte gemeinsame Handlung schworen die Elfen den Göttern vollständig ab. Sie entschieden sich, ihren eigenen Weg im Leben zu finden und sich dabei auf die Stärke ihrer Überzeugungen anstatt auf den Glauben an grausame und launische "höhere" Wesen zu verlassen.

Damit waren die Hochelfen geboren, die das Zentrum ihrer Kultur von Arun nach Shara verlegten, als die Kämpfe um den Kern zu gefährlich wurden. Sie gründeten die mächtige Stadt Allemantheia inmitten einer Region reich an Ressourcen, die nötig waren für den Wiederaufbau dessen, was sie verloren hatten.

 

Das Mysterium

Über das Mysterium ist nur wenig bekannt, außer dass es seinen Sitz in Allemantheia hat und eine entscheidende Rolle bei der Abwehr des Argonenansturms spielte. Augenscheinlich ist es eine Vereinigung der magischen Disziplinen ganz Teras, doch seine geheimen und oft unverständlichen Motive machen es zu der perfekten Organisation für die Elfen, die sich dafür einsetzen.

Das Mysterium ist der geistige Nachfolger des Magischen Konzils des Heiligen Reichs, und seine Mitglieder sind anzutreffen an jedem Ort "alter" Macht, in jeder wichtigen Stadt der Föderation, auf staubigen Wüstenpfaden und überall dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Sie wollen verstehen, nicht kontrollieren und sind die Ersten, die eingreifen, wenn jemand Magie zu einem schändlichen Zweck benutzt.

 

Allemantheia heute

Ein häufig gebrauchtes Sprichwort der Elfen lautet: "Wir erinnern uns." Allemantheia ist ein in sich geschlossener Stadtstaat, nicht nur politisch, sondern auch funktional. Versteckt hinter hohen Mauern und Türmen ist es die wahre Heimat der Elfen, auf die nur vertraute Freunde und Verbündete einen kurzen Blick erhaschen. Niemals wieder soll das Elfenvolk von äußeren Mächten bedroht werden. In ihren sorgfältig gemeißelten Kammern leben sie ein arbeitsames und zurückgezogenes Leben, das von versteckten Kanälen erleuchtet wird, die das Licht von Balders Augen bündeln und verstärken.

Besucher der Stadt genießen die großzügigen, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Plätze, zu tieferen Ebenen ist ihnen der Zutritt jedoch verwehrt. Unter den breiten Wegen, auf denen die anderen Rassen einherschreiten, befinden sich Bereiche nur für Elfen, wo sie entlangwandern und die Schönheit bewundern können, die ihre Vorfahren aus einer sandigen Einöde geschaffen haben. In der Tat ist es überraschend, dass es überhaupt Orte gibt, zu denen Nichtelfen Zutritt haben – die Stadt blieb Außenseitern für Generationen verschlossen und wurde erst vor Kurzem für Flüchtlinge des Argonenvorstoßes im Norden geöffnet. Die meisten erwachsenen Elfen marschierten entweder nach Norden, um die Invasion zu bekämpfen, oder kennen jemanden, der von dort nicht zurückgekehrt ist. Unter den zahlreichen versteckten Wundern der Stadt ist ein Bereich, in dem in stiller Einkehr jedes Elfen gedacht wird, der für den Traum der "Vereinigung" mit den anderen Völkern sein Leben verlor.

Drei gewaltige Tore bieten Zugang zu den breiten Straßen der Stadt – geschützt vor der glühenden Wüste außerhalb der Mauern. In einer vierten "Ecke" hält das Mysterium zwei Bereiche für Pegasusreisende aus allen Kontinenten bereit. Angesichts der Tatsache, dass man hier mit einem freundlichen Lächeln und offenen Armen willkommen geheißen wird, möchte man kaum vermuten, dass Nichtelfen in dieser Stadt vor nicht allzu langer Zeit einen völlig anderen – sehr viel gewaltsameren – Empfang zu erwarten hatten.

 

Informationen

Karte

weltkarte allemantheia

 

Media

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Quelle: TERA Europe


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